Sexualmedizin bei
Urologe Dr. Dobrovits

Facharzt für Urologie und Andrologie

Dr. Michael Dobrovits


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Diagnose und Behandlung von sexuellen Störungen und Erkrankungen

Intimität und eine erfüllte Sexualität sind für Menschen jeden Alters ein wichtiges Thema, das maßgeblich zur Lebensqualität und Zufriedenheit beiträgt.

Die Sexualmedizin umfasst die Behandlung von Störungen und Erkrankungen, die sexuelle Funktionen beeinträchtigen und oft mit erheblichen psychischen Belastungen verbunden sind. Sexualstörungen betreffen dabei nicht nur die Männer selbst, sondern können auch innerhalb einer Partnerschaft zu Konfliktsituationen führen.

Da sexuelle Störungen sehr oft mit Scham besetzt sind, lege ich neben einer eingehenden urologischen Untersuchung in meiner Ordination besonders viel Wert auf eine vertrauensvolle Atmosphäre und genügend Zeit für Sie und Ihre Anliegen. Gemeinsam werden wir eine individuelle Lösung finden.

Sexuelle Funktionsstörungen beim Mann im Überblick

Erektionsstörungen und Impotenz

Die erektile Dysfunktion ist eine weitverbreitete Störung, die sich auf das körperliche und psychische Wohlbefinden des Mannes auswirken kann. Eine medizinische Abklärung ist dann notwendig, wenn die Erektionsstörung längere Zeit anhält. Es stehen unterschiedliche Möglichkeiten der Behandlung zur Verfügung (etwa Medikamente, sexualmedizinische oder therapeutische Beratung, Injektionen in den Schwellkörper oder Vakuumpumpen).

Vorzeitiger Samenerguss

Ist der Mann nicht in der Lage, den Zeitpunkt der Ejakulation beim Geschlechtsverkehr selbst zu steuern, spricht man von einem vorzeitigen Samenerguss. Dieses Phänomen ist recht weit verbreitet und wird von vielen Paaren als belastend empfunden. Erfreulicherweise stehen zahlreiche Möglichkeiten der Therapie zur Verfügung, die nach erfolgter Behandlung wieder zu einem erfüllten Sexualleben führen.

Sexuell übertragbare Krankheiten (STD)

Sexuell übertragbare Krankheiten zählen zu den weltweit am weitest verbreiteten Krankheiten. Sie reichen von Genitalherpes, HPV-Viren, Gonorrhoe (Tripper), Chlamydien, Syphilis (Lues) bis hin zu AIDS und Hepatitis B.  Bei Verdacht auf eine STD sollte diese unbedingt vom Facharzt abgeklärt werden. Risikogruppen wird eine regelmäßige Kontrolle beim Urologen empfohlen.

Testosteronmangel

Die Hormonproduktion des Mannes nimmt – ähnlich wie bei Frauen - mit zunehmendem Alter ab. Der Testosteronmangel bei Männern kann eine Vielzahl an Problemen nach sich ziehen (z.B. Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Potenzstörungen, Konzentrationsstörungen). Durch eine individuelle Hormonersatztherapie können Beschwerden gelindert oder sogar beseitigt werden.

Männlicher Wechsel

Beim männlichen Wechsel kommt es zu einem allmählichen Absinken des Testosteronspiegels. Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Verlust der Libido und Leistungsabfall können unter anderem die Folge sein. Eine Testosteronersatztherapie mittels Testosterongel oder Spritzkur kann die Beschwerden lindern oder verschwinden lassen.

Unerfüllter Kinderwunsch

Bei den meisten Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch liegt eine reduzierte Fruchtbarkeit vor, die nach Abklärung teilweise behandelbar ist. Eine echte Unfruchtbarkeit ist relativ selten und kommt nur bei schweren Störungen im Hoden oder Nebenhoden vor. Um die Ursachen abzuklären, bedarf es einer urologischen Untersuchung und einer ausführlichen Anamnese. Anhand eines Spermiogramms wird unter anderem das frische Ejakulat vor Ort untersucht. Nach erfolgreicher Abklärung werden die nächsten Schritte besprochen.

Vasektomie - Empfängnisverhütung für den Mann

Ist der Kinderwunsch vollständig abgeschlossen, besteht die Möglichkeit einer Sterilisation des Mannes mittels Vasektomie. Sie stellt die sicherste Form der Verhütung dar. Der Eingriff ist unkompliziert und erfolgt ambulant in meiner Ordination.

Erkrankung der Prostata

Die Prostata ist für die Bildung des Spermas zuständig. Ist die Prostata erkrankt, wirkt sich dies auf Blasentätigkeit und Sexualleben aus. Zu häufigen Erkrankungen der Prostata zählen die Prostataentzündung (Prostatitis), die Prostatavergrößerung (Benigne Prostatahyperplasie) oder der Prostatakrebs. Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung der Prostata ist sinnvoll, da eine frühe Erkrankung gute Heilungschancen aufweist.

Die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) in der Sexualmedizin

Die Stoßwellentherapie (ESWT) erzielt bei erektiler Dysfunktion (Potenzstörung), chronischer Prostatitis und Induration Penis Plastica (Penisverkrümmung) gute Ergebnisse.  Mit hochenergetischen Druckwellen wird die Neubildung von Blutgefäßen stimuliert, die bessere Durchblutung führt zu einer nachhaltigen Verbesserung der Potenz. Bei Entzündungen der Prostata und Induration Penis Plastica zeigen sich durch die Aktivierung der lokalen Zellen gute Erfolge.

Kinderurologie

Urologische Erkrankungen bei Kindern betreffen beide Geschlechter. Von Blasenentzündungen bei Mädchen bis zum Hodenhochstand bei Buben.