Kinderurologie bei
Urologe Dr. Dobrovits

Facharzt für Urologie und Andrologie

Dr. Michael Dobrovits


Montag:
14:00 - 19:00

Dienstag:
08:00 - 13:00 
16:00 - 20:00

Mittwoch:
14:00 - 19:00

Donnerstag:
09:00 - 14:00
16:00 - 20:00

Freitag:
13:00 - 18:00

Alle Kassen und Privat


Diagnose und Behandlung von urologischen Beschwerden bei Kindern

Besonders bei Kindern sind Verständnis und Vertrauen die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie urologischer Beschwerden. Als Urologe lege daher bei meinen kleinen Patienten besonders viel Wert auf eine entspannte Atmosphäre, in der sich sowohl die Kinder als auch die Eltern wohlfühlen.

Kinderurologische Erkrankungen betreffen beide Geschlechter und reichen von Blasenentzündungen und Bettnässen bei Mädchen und Buben bis hin zu einem Hodenhochstand und Vorhautverengung bei Buben.

Urologische Erkrankungen im Kindesalter

Harnwegsinfektionen / Blasenentzündungen bei Kindern

Harnwegsinfekte gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten bei Kindern, wobei Mädchen aufgrund deren Anatomie häufiger daran erkranken. Die Infekte werden durch Bakterien verursacht, die von der Harnröhre bis in die Blase und Niere wandern können. In 80% der Fälle handelt es sich dabei um E.coli Bakterien aus dem Darmtrakt. Bei Buben können zusätzlich zur Blase auch Prostata, Samenleiter und Hoden betroffen sein. Eine Blasenentzündung ist oft sehr schmerzhaft und kann zu einer gefährlichen Nierenbeckenentzündung führen. Sie gehört daher unbedingt urologisch untersucht und behandelt.

Bettnässen (Enuresis nocturna)

Bettnässen ist eines der häufigsten Störungen im Kindesalter und kann bis zum fünften Lebensjahr als normal angesehen werden. Kommt es ab diesem Alter zu regelmäßigem oder episodenhaften Einnässen gilt es, diese urologisch abklären zu lassen. Als Ursachen kommen erbliche Belastungen, verzögerte Reifung der Blasenkontrolle, verminderte Produktion eines Hormons (ADH), sehr häufig auch psychosoziale Faktoren (z.B. Veränderungen im Leben des Kindes, die Geburt eines Geschwisterkindes, ein Trennungserlebnis) in Frage. Gerade bei psychischen Ursachen benötigt das Kind in dieser Zeit viel Zuspruch und Unterstützung von der Familie.

Hodenhochstand (Kryptorchismus)

Beim Hodenhochstand handelt es sich um eine Fehllage der Hoden. Dieser liegt dabei nicht im Hodensack, sondern im Leistenkanal (Leistenhoden) oder in der Bauchhöhle (Bauchhoden). Bei einem Gleit- bzw. Pendelhoden ist der Hoden zeitweise im Hodensack, kann sich aber z.B. unter Spannung oder Kälte-Einwirkung zeitweise verlagern. Da ein Hodenhochstand zu einer eingeschränkten Fruchtbarkeit oder sogar Krebs führen kann, ist eine Behandlung noch vor dem ersten Lebensjahr sinnvoll.

Vorhautverengung (Phimose)

Eine Verengung der Vorhaut ist bei Neugeborenen und Säuglingen durchaus normal. Spätestens zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr lässt sich die Vorhaut aber in der Regel leicht über die Eichel zurückschieben.  Ist dies nicht möglich, sollte auf keinen Fall gewaltvoll versucht werden, die Vorhaut zurückzuziehen. Dies führt lediglich zu einer Verstärkung der Verengung oder zu Verletzungen. Bei Vorhautverengungen ab dem 5. Lebensjahr bzw. bei Entzündungen und Beschwerden beim Wasserlassen ist eine urologische Behandlung unbedingt notwendig. 

Lumaro-Kombinationstherapie

Die kombinierte Licht-Wärme-Aroma-Klangtherapie hilft bei Reizblase, chronischer Prostatitis und nebenbei auch bei Rückenproblemen